Mobilitätsstationen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
danke für die sehr allgemein gehaltene Antwort.
Wir entnehmen Ihren Angaben, dass sich 281 Personen von der Scheibenstraße im Sommer 2023 beteiligt haben.
- wieso nur Scheibenstraße und jetzt das ganze Viertel ?
- sie zählen Sie 281 Bürger, die sich irgendwie beteiligt haben oder Bedarf angemeldet haben oder sogar dagegen waren ?
Das dürfte die Anzahl der Haushalte im gesamten Viertel überschreiten.
Wir haben jedenfalls 1-2 Straßen weiter 2023 keinerlei Information erhalten.
Wir haben sehr den Eindruck, dass ein Dialog gar nicht gefragt ist.
Offensichtlich sind Mobilitätsstationen politisch insgesamt genehmigt, aber nicht der jeweilige Standort ?
Dieser wird festgelegt, weil die Zielgröße von 100 Mobilitätsstationen irgendwie erreicht werden muss ?
Wo ist ein demokratischer Diskurs über den jeweiligen Standort und dessen Ausgestaltung ?
Eine wesentlich bessere Lokalistation für eine Mobilitätsstation ausgemacht.
In der Achse Freiligrathstraße erreichen Sie nicht nur den ÖPNV sondern auch viele 100 Mitarbeiter der ERGO.
Sie erreichen mit dem Geld der Bürger also deutlich mehr Bürger, was sicher zu beabsichtigen ist.
Das sollte ein Überdenken der Positionierung es wert sein.
Im Übrigen kann man Beschlüsse durch bessere ersetzen genauso wie auch Gesetze.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Münstermann Arnoldstraße 11
Johannes Lörper Arnoldstraße 23
Werner Kunze Arnoldstraße 19 0211 723425 support@acceed.de
Sehr geehrter Herr Dr. Kunze, sehr geehrter Herr Münstermann,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir nehmen Ihre Sorge wahr und hoffen, dass wir Ihnen diese in einigen Punkten nehmen können.
Vorab kurz zum Hintergrund und den demokratischen Prozessen, die zum Beschluss einer Mobilitätsstation in Düsseldorf führen. Die CMD errichtet die Mobilitätsstationen im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf, die bauliche Umsetzung erfolgt gemäß den politischen Beschlüssen. Nach erfolgreichen Umläufen im Amt, der Zustimmung der Bezirksvertretung und des Ordnungs- und Verkehrsausschusses wurde die Station am 28. Mai 2025 im Rat der Stadt politisch beschlossen. Im Vorfeld des politischen Beschlusses haben wir die Bedarfsabfrage im Sommer 2023 durchgeführt, an der Scheibenstraße haben sich 281 beteiligt. Die Ergebnisse der Umfrage, d.h. der Bedarf, den die Menschen gemeldet haben, wurde bei der Planung der Mobilitätsstation berücksichtigt. Daraufhin fand der Online-Dialog statt, wir haben Wurfsendungen verteilt, über unsere Website und auf Social Media über die Maßnahme informiert und standen für Anmerkungen und Rückfragen bereit. Die Umsetzung der Mobilitätsstation Scheibenstraße wird wie geplant fortgeführt. Vor dem Hintergrund der genannten politischen Beschlüsse und im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir auf die Kritik der Anwohnerschaft reagiert. Anstelle der ursprünglich vier geplanten Stellplätze für Carsharing werden nur noch zwei Stellplätze umgesetzt. Die Sharingstation in der Schäferstraße entfällt, sodass hier keine Mobilitätsangebote mehr umgesetzt werden, sondern nur der Ausbau der Kreuzung und eine Neupflanzung erfolgen wird.
Zur Standortwahl: Wir prüfen die Standorte der Mobilitätsstationen vor der Errichtung gründlich und berücksichtigen dabei immer mehrere Faktoren. Beispielweise entstehen die Stationen grundsätzlich dort, wo ein hoher Bedarf besteht, z.B. in dicht besiedelten Wohngebieten. Zudem achten wir bei der Positionierung der verschiedenen Module darauf, dass Menschen mit Geh- oder Sehbehinderungen durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden, Sichtachsen erhalten bleiben und keine unterirdischen Schächte oder Gasleitungen überbaut werden. Die Baumaßnahmen haben stets das Ziel, die städtischen Orte und Kreuzungen sicherer und übersichtlicher für alle Verkehrsteilnehmenden zu gestalten. Unsere Mobilitätsstationen sind darüber hinaus bewusst im Quartier verankert, um Mobilität dort verfügbar zu machen, wo sie gebraucht wird: vor der eigenen Haustür. Aufgrund dieser verschiedenen Faktoren wurde der entsprechende Standort in der Scheibenstraße ausgewählt.
Für Ihre weiteren Rückfragen sind wir leider nicht die richtigen Ansprechpartner. Bitte wenden Sie sich dafür an das Beschwerdemanagement der Stadt Düsseldorf (im cc).
Vielen Dank und freundliche Grüße
Connected Mobility Düsseldorf GmbH
Carlsplatz 18, 40213 Düsseldorf
info@cmd.nrw
www.cmd.nrw
Amtsgericht Düsseldorf | HRB 60213
Geschäftsführer: Rolf Neumann & Dr. David Rüdiger
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Jochen Kral
Sehr geehrte Damen und Herren,
gibt es einen zwingenden Grund die Station Scheibenstraße in die Verlängerung der Schäferstraße zu setzen ?
Besser wäre es die Station in der Verlängerung der Freiligrathstraße zu platzieren:
- direkter Ausgang aus der U-Bahn zur Anbindung an den ÖPNV
- mehr Bürger werden erreicht auch Fischer-, Nord- und Kaiserstraße
- die Einfahrt in das Hofgartenviertel wird attraktiver
- weniger Parkplätze fallen zum Opfer
- das wäre sonst ein Erfolg der Parkhaus Lobby
Weitere Nachteile an geplanter Stelle:
- Hauseingänge werden blockiert z.B. auch für städtische Entsorgungsfahrzeuge, Lieferdienste, Möbelwagen etc.
- die Bäume am Ende Schäferstraße sind ziemlich unmotiviert gesetzt und bilden keinen ansprechenden Gesamteindruck
- der Engpass an der Ecke ist unübersichtlich und gefährlich
- zum Standesamt fahren viele Ortsunkundige
Vor der Arnoldstraße 18 wurde ein Baum in die Straße eingelassen obwohl die 4 vorhandenen Bäume in diesem Teilstück gegenüber im Bürgersteig sind.
Die Rinnsteinreinigung wird erschwert.
Außerdem fragt man sich, warum dort ein Baum gepflanzt wird, während der Teil Arnoldstraße Richtung Kaiserstraße baumfrei bleibt.
Die Randsteine sind jetzt neumodische Betonsteine und nicht die originalen dunklen Naturstein-Bordsteine die seit 120 Jahren hier bestehen (Foto).
Es gibt eine Erhaltungssatzung für das Viertel, die aber leider offensichtlich nicht für alle gilt.
Wünschenswert wäre doch ein gestalterisch gutes stimmiges Gesamtbild.
Das zwischen gut gemeint und gut gemacht durchaus Unterschiede sind, haben wir alle am Übergang Arnold-/Kapellstraße mit U-Bahnaufzug erfahren.
In den jetzt fast 10 Jahren Betrieb wurden schon 2 Fahradfahrer tödlich verletzt.
Abgesehen davon ist der Umsteigeweg von der Haltestelle Nordstraße bis zum Aufzug unnötig lang, was gerade moilitätseingeschränkte Bürger wahrnehmen müssen.
Auch die Nordstraße ist für angeblich eine barrierefrei genannte Haltestelle von 6 Bäumen befreit worden und mit einer hinderlichen Längsstufe versehen.
Jüngst wurde in einer Nach- und Nebelaktion die nächste große Platane auf der Kaiserstraße an der Ecke Nordstraße gefällt um die Wasserleitung in 5m südlicher Richtung zu reparieren.
Wer sich erinnert, dem wurde vor Jahren mitgeteilt, dass der Wunsch nach Bäumen im Hofgartenviertel nicht zu entsprechen sei, weil es durch die Nähe zum Hofgarten ja schon bevorzugt sei.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Münstermann (Arnoldstraße 11)
Werner Kunze (Arnoldstraße 19, 0211 723425, support@acceed.de)